Vakantie Le Marche Italie

Das Haus: Casa Fontana

Casa Fontana war das Juwel unter den vielen hunderten Häusern, die wir im Internet gesehen hatten. Schon in den Niederlanden hatten wir unzählige Abende im PC nach geeigneten Häusern gesucht, doch an diesem Haus waren wir von Anfang an interessiert: Casa Fontana. Es war das einzige Haus, von dem wir einen Ausdruck nach Italien mitnehmen wollten. Und so kam es, dass wir an einem schönen Wintertag mit unserem bevorzugten Makler unserem künftigen Haus einen Besuch abstatteten.

Während dieses ersten Spaziergangs über das riesige Gelände waren wir uns schon ziemlich sicher, dass dieses Haus eines der besten sein würde. Nur selten findet man auf dem Lande ein großes Gelände mit natürlichen Grenzen um das Haus herum. Oft gibt es nur einen kleinen Garten und sofort daran anschließend viele Hektare Ackerland. Auf dem Gelände von Casa Fontana stehen viele Bäume (u.a. Nadel-, Oliven- und Obstbäume), die verschiedene Teile deutlich abgrenzen und viel privaten Raum bieten. Neben den Bäumen und Pflanzen steht dort auch ein Brunnen, der dem Garten ein ganz eigenes und besonderes Gepräge gibt.

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Die Lage und die Aussicht sprachen ebenfalls für dieses Haus. Das nahe gelegene Dorf Mergo ist zu Fuß erreichbar. Dort gibt ein es gutes und gemütliches Ristorante, eine kleine Kirche, eine kleine Schule und einen Supermarkt. Fast neben unserem Garten liegt der geschützte und wunderschöne Naturpark 'Gola Rossa' (rote Kehle), wo man gut wandern kann und wo die berühmten Höhlen 'Grotte di Frasassi' liegen. Ansonsten liegt das Haus nur 10 Minuten von der Superstrada entfernt, die von Ancona über Umbrien nach Rom führt. Über diese Autobahn gelangt man einfach zu den unterschiedlichsten Tagesausflugszielen, worunter das Meer, die schönsten Städte in Le Marche und Umbrien, die Grotte di Frasassi und natürlich Rom.

Das Haus selbst hat schöne Mauern aus Naturstein, so dass es eine sehr ländliche Ausstrahlung hat. Das Haus ist auf die für italienische Bauernhäuser charakteristische Weise gebaut: eine Außentreppe führt in das Obergeschoss, wo man auch schon früher wohnte, während sich im Erdgeschoss die Ställe und die Weinkeller befanden. Die Einteilung ist praktisch und charakteristisch: hohe schräge Decken, Holzbalken, Kamine und Fenster mit Fensterläden, die gegen die Sonne schützen.

Am wichtigsten ist vielleicht, dass wir bei dem Haus ein gutes Gefühl hatten. Es hat eine eigene Atmosphäre und vermittelt ein Gefühl von Naturnähe und Freiheit. Genau das, was uns bei einem italienischen Landhaus vorschwebte.

Doch jetzt genug geredet: man muss es mit eigenen Augen sehen, um es zu glauben!
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